Marleaux E-Bass Consat Custom 5-String Bolt on

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Marleaux E-Bass Consat Custom 5-String Bolt on

  • Consat Custom 5 String
  • Serien Nr. 1869
  • Bodyholz: Maple
  • Deckenholz: Spruce
  • Griffbrett: Ebony
  • Hardware: Black
  • Farbe: Old Violin, aged
  • Fretless, lined
  • Delano PU SBCHE/S-4/ 5 String
  • Marleaux EQ BC3, 3-band aktiv/passiv
  • ETS Tuningfork-5 black
  • Schaller Mechaniken schwarz
  • inkl. Marleaux Gigbag

DETAILS CONSAT CUSTOM /

BEI NEUBESTELLUNG IST FOLGENDE AUSWAHL MÖGLICH

Konstruktion / Holz

  • 3 teiliger Ahorn Hals – 4 , 5 oder 6 saitig – mit Wenge gesperrt
  • 6 Punkt verschraubter oder durchgehender Hals
  • Kopfplattenaufleimer in Deckenholz
  • Ebenholz Griffbrett mit 24 Bünden
  • Halszungenaufleimer
  • 2teiliger Body mit Decke (Hölzer nach Wahl) mit ergonomischen Shapings
  • Elektronik- und Batteriefach-Deckel aus Holz

Elektronik

  • Marleaux 3 Band aktiv/passiv
  • 2 Humbucker Pickups von Delano

Hardware

  • Schwarz, Chrome, Gold, Mattchrome oder Mattgold 
    von ETS/Schaller + Security Locks

Oberfläche

  • Matt lackiert

Halsmaße 4-Saiter

  • Mensur:      864 mm / 34 „
  • Sattel:        40 mm
  • 12. Bund:   55 mm
  • 24. Bund:   62 mm
  • Steg:           60 mm  / 20 mm je Saite

Halsmaße 5-Saiter

  • Mensur:      864 mm / 34 „
  • Sattel:        45 mm
  • 12. Bund:   66 mm
  • 24. Bund:   77 mm
  • Steg:           76 mm  / 19 mm je Saite

Halsmaße 6-Saiter

  • Mensur:      864 mm / 34 „
  • Sattel:        55  mm
  • 12. Bund:   76.5 mm
  • 24. Bund:   87.5 mm
  • Steg:          90 mm  / 18 mm je Saite

Optionen

  • verschiedene Tonhölzer – Kombinationen nach Wahl
  • Fretless
  • Linkshänder Version
  • andere Griffbretthölzer

Optionen (Aufpreis)

  • 3 band ‚ProgamAble‘ Eq
  • Zargenbuchse
  • andere PU Konfigurationen
  • farbig gebeizt
  • Hochglanzlackierung
  • Griffbrettinlays

Sound

  • definiert, edel, charakterstark
  • transparent, vielseitig

Lieferumfang

  • Werkzeug
  • Gigbag
  • Marleaux Mappe mit Zertifikat, Infos und Elektronikanleitung
  • Security Locks

Testbericht Marleaux Consat Custom Fünfsaiter

Testbericht aus „Gitarre & Bass“ Heft 10/2006
Zur Marleaux Consat Custom Produktseite

Wie ein edler Bass aussieht, wird zumeist durch die Maserung einer Reihe teurer Hölzer bestimmt. Wer sich an den Edelholz-Buttercremetorten satt gesehen hat, bekommt von Marleaux jetzt mal etwas anderes geboten: Antik-Look in Blattsilber.

Das Ageing, das künstliche Altern im Stil eines Vintage-Instruments, kommt ja gerade erst richtig in Mode. Was übrigens keine Spezialität des Gitarrenmarkts ist; schon vor etlichen Jahren hatte ich in französischen Möbelhäusern künstlich abgeschrabbelte Küchen gesehen, aus deren Kratzern und Abschabungen zehn scheinbar alte Lackierungsschichten hervorlugten. Und was bei französischen Muttis heute zum Mainstream gehört, dürfte wohl auch bei uns Erfolgschancen haben. Wobei ein namhafter Edelbass-Hersteller natürlich auf den Stil achten muss, der seinem guten Ruf entspricht. Mit dieser aufwändig und kunstvoll hergestellten Blattsilber-Optik macht Marleaux jedenfalls eine gute Figur.

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Konstruktion

Der Consat ist die markanteste Eigenform von Marleaux und einer der wenigen deutschen Bässe, der einst sogar von der amerikanischen Marke Jackson kopiert wurde. Unser Testbass besitzt einen zweiteiligen Korpus aus Dibetou und einen aufgeschraubten Ahornhals mit Ebenholz-Griffbrett. Der Hals ist dreisteifig gebaut, sitzt spielfrei in der passgenau ausgefrästen Korpustasche und ist dort sechsfach verschraubt. Im tiefschwarzen Ebenholz-Griffbrett sitzen 24 mittelstarke Jumbobünde, ein zusätzlicher Nullbund ist ebenfalls vorhanden, um den Leersaiten-Klang an den der gegriffenen Töne anzugleichen und den bestmöglichen Spielkomfort in den tiefsten Lagen herzustellen.

Bis auf das Griffbrett sind alle Holzoberflächen blattversilbert, wobei die Technik der Mixtions-Versilberung angewendet wurde. Dabei wird zunächst ein Bindemittel hauchdünn aufgesprüht, auf das die dünnen Silberblätter aufgerieben werden. Dass der Testbass einen schön unregelmäßigen Antik-Look mit durchgeriebenen Stellen, matten Zonen, Übergangskanten und feinen Kratzern aufweist, hat natürlich nichts mit schlampiger Arbeit zu tun – vielmehr gehörten dazu einige Lehrstunden bei einer Restauratorin und viel Detailliebe, um die ursprünglich recht homogene Silber-Oberfläche mit feinen Wattebäuschen in diesen künstlerisch gealterten Zustand zu bringen. Damit die empfindliche Oberflächenveredlung nicht schon nach wenigen Live-Einsätzen beschädigt wird, ist sie durch eine unauffällige Transparentlackschicht versiegelt.

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Mechaniken

Der silbernen Hülle steht bei diesem Bass nur ein Kontrast gegenüber: Schwarz. Klar, dass sich in Anbetracht des schwarzen Griffbretts auch eine schwarze Hardware, schwarze Pickup-Kappen und schwarze Potiknöpfe angeboten haben. Bei den Tunern setzt der Bassbauer auf gekapselte Schaller M4, der von ETS gefertigte Marleaux-Steg besitzt Klemmarretierungen für alle beweglichen Teile und ist für jede Saite dreidimensional justierbar. Sicherheits-Gurthalter von Schaller mit arretierbaren Gurtstücken sorgen dafür, dass das wertvolle Instrument nicht unbefugt von Gurt flutschen kann.

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Tonabnehmer / Elektronik

Gut zur Vintage-Optik passt beim silbernen Consat das ausgewählte Tonabnehmer-System „The Hybrid“ von Delano. In der Steg-Position sitzt dabei ein zweispuliger Humbucker im MM-Format, am Hals ein zusätzlicher J-Singlecoil. Schaut man sich den Hybrid-Humbucker genauer an, fallen die mit unterschiedlichen Magneten bestückten Hälften auf: Näher am Steg ist der Pickup wie der J-Singlecoil mit 5-mm-Alnico-Stabmagneten bestückt, die andere Hälfte besitzt die Music-Man-typischen 9-mm-Magnete. Clou der Sache ist, dass dieser Tonabnehmer einen authentischen J-Singlecoil-Sound ebenso draufhat wie den charakteristischen Sting-Ray-Klang des niederohmigen MM-Humbuckers. Das wird nicht allein durch die Magnetbestückung erreicht, sondern auch durch einen niederohmigen Abgriff in der J-Hälfte: Im J-Betrieb wird die Spule hochohmig verwendet, bei der Zusammenschaltung als MM-Humbucker wird aber nur ein niederohmiger Wicklungsteil benutzt, um einen authentischen Sound herzustellen. Die Wahl zwischen J- und MM-Sound geschieht einfach per Kippschalter, Delano hat sich diese pfiffige Idee schützen lassen.

Der zusätzliche J-Singlecoil in der Halsposition ist per Überblender sowohl zum J-Stegtonabnehmer wie auch in der MM-Humbucker-Einstellung zumischbar. Und der dreibandige Marleaux-Equalizer ist an einem zweiten Kippschalter bei Bedarf zuschaltbar. Hier versteckt sich noch eine weitere Finesse der Schaltung; bei abgeschaltetem Aktiv-EQ wird nämlich dessen Höhenpoti zur passiven Höhenblende umfunktioniert. Damit sich beim Umschalten zwischen Aktiv und Passiv sinnvolle Einstellungen ergeben, setzt die Höhendämpfung des Passivreglers erst unterhalb der Mittelrastung ein. Perfekt!

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Praxis & Handhabung

Kein Wunder, dass auch schon andere Hersteller die Consat-Form abgekupfert haben: Das Qualitäts-Design gehört zu den stimmigsten und ausgewogensten aus deutschen Landen. In günstiger Position hängt der Fivestring neutral ausbalanciert, man erreicht leicht die tiefsten Lagen und fühlt sich ebenso zu Ausflügen in die oberen Griffbrett-Bereiche eingeladen. Mit nur 3,9 kg ist der Consat 5 ein angenehm leichter Fivestring, der sich trotzdem erwachsen und solide anfühlt. Denn mit 19 mm weist der Fünfer ausgewachsene Saitenabstände und ein entsprechend breites Griffbrett auf, wobei das flache Halsprofil aber eine angenehm mühelose Bespielbarkeit mit präzisem Spielgefühl gewährleistet.

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Klangverhalten

Der Consat vermittelt nicht nur das Gefühl ungemein präziser Saitenkontrolle, er formuliert auch so präzise den Ton. Ohne jede Verzögerung spricht der Fünfsaiter an und stellt sofort seinen energiereichen, schwingfreudigen Ton zur Verfügung. Das perkussive Element der Schraubhals-Bauweise tritt dabei deutlich in Erscheinung und verhütet bei aller Sustain-Stärke allzu schwelgende Tonentwicklung, die dem Bass im Bandsound einiges an Attack rauben würde. Offensiv, kraftvoll und trotzdem gediegen – das dürfte die gelungene Klangabstimmung der Holzkonstruktion wohl am besten beschreiben.

Interessant gestaltet sich das Zusammenspiel der Hölzer mit dem Hybrid-Tonabnehmer, dessen Stärken ja in den authengtischen Jazz-Bass und Sting-Ray-Sounds liegen. Nun ist der Schraubhals-Consat aber in seiner Grundkonstruktion zwar nahe an diesen Klassikern, aber doch in seiner direkten und exakten Art doch wieder eigenständig. Heraus kommt eine knackige Synthese aus detailstarken Charakterklängen und hoch kultivierter Hot-Rod-Präzision. Sozusagen ein moderner Rennwagen mit brettflacher Straßenlage, aber Vintage-Auspuffton. Virtuoses Abjagen geht hier überaus mühelos von der Hand und wird von den Basslautsprechern mit knackiger Impulsfrische dargestellt. Und trotzdem vermag man beim Umschalten von J- auf MM-Modus ganz klar die Charaktergrundlage unterscheiden: Feinnasale, knurrige Mittenprägung setzt sich in der Jazz-Bass-Einstellung prägnant in Szene, druckstark-crisper Music-Man-Sound mit zurückhaltenden Mitten in der MM-Einstellung.

Wirkungsvoll lassen sich diese unterschiedlichen Charaktere mit dem Dreiband-EQ noch nach persönlichem Geschmack modifizieren, wobei alle drei Klangregler sich durch klar definiertes und sauber abgegrenztes Eingreifen in sinnvollen Frequenzbereichen auszeichnen. Bei aller Variabilität findet man hier zielgenau seinen Sound, bei diesem Fivestring passt alles harmonisch zusammen.

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Resümee

Mit dem gediegenen Antik-Look in Blattsilber definiert Marleaux das Thema Vintage-Ageing auf geschmackvolle Weise neu. Unter der detailfein gestalteten Silberoberfläche steckt dabei ein hochpotentes Virtuosen-Instrument mit ungemein direkter Ansprache und einem perkussiv-schwingstarken Ton, der wirklich raketenmäßig abgeht. Hochinteressant ist die Kombination der präzise-flinken Tonartikulation mit den detailfeinen Klassiker-Sounds, die vom Hybrid-Tonabnehmersystem kultiviert werden. Dieser Fivestring sieht super aus, spielt sich traumhaft und klingt stark – eben ein gelungener Marleaux mit rundum stimmigen Spitzenqualitäten!

Plus & Minus

Plus:
» Klangverhalten, Sound-Möglichkeiten
» Präziser Sound
» Klassiker-Charaktere
» Bespielbarkeit, geringes Gewicht
» Ausstattung, Hardware, Holzqualität
» Verarbeitung, Finish

Minus: 

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Technische Daten

Fabrikat: Marleaux
Modell: Consat Custom Bolt On
Gerätetyp: fünfsaitiger E-Bass mit Massivkorpus
Herkunftsland: Deutschland
Mensur: 864 mm, Longscale
Hals: aufgeschraubt; dreistreifig Ahorn mit Ebenholz-Griffbrett, 24 Bünde plus Nullbund
Halsbreite: Nullbund 46 mm, 12. bund 67 mm
Saitenabstände Steg: einstellbar; Hersteller-Justierung 19 mm
Korpus: zweiteilig Dibetou
Oberflächen: Blattsilber mit Klarlack
Tonabnehmer: passiv; 1 x Delano Hybrid-Humbucker, 1 x Delano J-Singlecoil
Elektronik: aktiv;
Bedienfeld: Volumen, PU-Überblendregler, Umschalter MM/J für
Hybrid-Pickup, Bässe, Mitten, Höhen/Höhenblende,
Aktiv/Passiv Umschalter
Batterie: 1 x 9Volt
Stromaufnahme: ca. 1,5 mA
Mechaniken: schwarz; gekapselte Schaller Stimmmechaniken,
ETS/Marleaux Tuning Forg Steg mit Klemmarretierungen,
Schaller Security Locks
Enthaltene Optionen: Blattsilber-Finish 400,00 Euro
Gewicht: ca. 3,4 (kg)
Linkshänder-Versionen: auf Anfrage möglich

 

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